Emil Nolde Deutsch, 1867-1956

EMIL NOLDE

1867

Emil Hansen, der sich ab 1901 Emil Nolde nennt,
wird am 7. August in Nolde geboren.

1884-88

Besuch der Sauermannschen Schnitzschule in Flensburg.

1892-98

Lehrer an der Kunstgewerbeschule in St. Gallen.

1898

Besuch der privaten Malschule von Friedrich Fehr.
1900 Paris, besucht die Akademie Julian.

1901

Aufenthalt in Lidstrand(Dänemark), Heirat mit Ada Vilstrup,
Übersiedlung nach Berlin. 1902 Aufenthalt in Flensburg.

1903

Besuch der Insel Ahlsen.

1905

Italienreise.

1906

Lernt Karl Ernst Osthaus und Gustav Schiefler kennen. Mitglied der „Brücke“.
1907 Ausstellung in der Galerie Commeter in Hamburg.

1908

In Cospeda bei Jena. 1909 Aufenthalt in Ruttebüll, religiöse Bilder.

1910-11

Szenen aus dem Berliner Nacht- und Theaterleben.

1912

Beteiligung an der Sonderbundausstellung in Köln.

1913-14

Beteiligung an einer Expedition nach Deutsch-Neuguinea.

1917

Verlässt Ahlsen, verbringt von jetzt an die Sommermonate in Utenwarf.

1921

Reise nach England, Spanien und Frankreich.

1926

Das Werkverzeichnis der Grafik, bearbeitet von Gustav Schiefler, erscheint.

1927

Siedelt nach Seebüll über. Große Ausstellung zum 60. Geburtstag.

1930

Längerer Sylt-Aufenthalt. Wohnt im Haus „Kliffende“ in Kampen.

1931

Mitglied der Preußischen Akademie.

1937

Bei der Aktion „Entartete Kunst“ werden 1052 Werke von Nolde
aus Museumsbesitz beschlagnahmt.

1940

Nolde zieht sich ganz nach Seebüll zurück.

1941

Malverbot durch die Reichskulturkammer.

1941-45

In der inneren Emigration entstehen die „ungemalten Bilder“.

1946

Nolde wird zum Professor ernannt. Tod seiner Frau Ada.

1948

Heirat mit Jolante Erdmann.

1956

Nolde stirbt am 13. April. Errichtung der
„Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde“.